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Auf ins Glück: Vorsätze für 2022 [Anzeige]

Cavalier am Meer

Schon wieder ist ein Jahr um. Schon wieder eines, bei dem uns C***na richtig im Griff hatte. Und auch, wenn wir zum Glück von Schicksalsschlägen verschont geblieben sind, so richtig doll war’s jetzt auch nicht. Ja, ich habe meinen Bachelor-Abschluss in der Tasche und wir hatten unseren ersten Familienurlaub auf Kreta im Oktober. Aber ansonsten hatten wir auch viele (Kinder-)Krankheiten und vor allem super viel Stress. Anderthalb Semester in eines zu stecken, obwohl noch ein Kleinkind und drei Hunde versorgt und geliebt werden möchten, ist halt auch einfach nicht ohne. Ganz zu schweigen von unserer quasi niemals enden wollenden Baustelle hier Zuhause. Damit soll dieses Jahr (zumindest in Teilen) Schluss sein! 2022 soll zu unserem Jahr werden. Wir haben ein paar Vorsätze gesammelt, damit wir dieses Anliegen auch wirklich in die Tat umsetzen können. Hier sind sie auch schon *Trommelwirbel*

Mehr Familienzeit

Vielleicht kennst du das ja auch, dass du die schönsten Dinge immer aufs Wochenende oder den Sommer schiebst. Das ergibt ja auch Sinn. Immerhin bleibt da für gewöhnlich die meiste freie Zeit, um die Unternehmungen auch genießen zu können. Daran wird sich bei uns vermutlich auch nicht viel ändern. Trotzdem habe ich es satt, mich immer nur aufs Wochenende zu freuen. Deshalb lautet der erste unserer Vorsätze: Wir wollen mehr Unternehmungen als ganze Familie (am besten inklusive Hundedamen!) in unseren Alltag integrieren – sei es ein kurzer Ausflug zum See, ein „Abenteuerspaziergang“, bei dem wir eine neue Route ausprobieren, oder einfach mal wieder häufiger ans Meer fahren.

Gerade im Alltag fiel es uns in den letzten Monaten schwer, die schönen Dinge gemeinsam zu genießen. Anstatt abends gemeinsam spazieren zu gehen, hat sich einer um den Haushalt und das Abendessen gekümmert und der jeweils andere war mit Hunden und Kind spazieren. Auch wenn das zwar praktisch war, richtig schön ist es nicht. Immerhin sind die gemeinsamen Gassirunden immer wieder wie ein kleines Abenteuer und es sind diese kleinen Dinge, die im Alltag Verbundenheit schaffen und uns Kraft tanken lassen. Oder, was meinst du?

Mehr Meer!

Wie bereits erwähnt: ich möchte häufiger ans Meer. Im letzten Jahr waren wir zwar vergleichsweise häufig da, das lag aber schlicht und ergreifend daran, dass wir knapp zwei Wochen auf Kreta waren. Aber auch hier in Deutschland sollte es für uns eigentlich kein Problem sein, einen Kurztrip an die Ostsee zu machen – die ist immerhin nur knapp anderthalb Stunden von uns entfernt. Außerdem können wir an unsere Lieblingshundestrände und dann auch gleich die Lieblingshundemädchen mitnehmen. War auf Kreta nämlich eher semi gut möglich. Dabei ist es so schön, den drei verrückten Cavaliermädchen beim flitzen durch den Sand zuzuschauen. Und ab und zu, wenn wir einen guten Tag erwischt haben, traut sich auch mal eine der drei ein wenig schwimmen zu gehen. By the way, der wohl schönste aller Vorsätze. Ich mein, gibt’s zu viel Meer?

Das mit dem Meer haben wir direkt in der ersten Januarwoche umgesetzt!

Mehr Training …

Ja, auch das haben wir leider stark vernachlässigt. Wobei ich glaube, dass „mehr Training“ bei fast jedem unter den Vorsätzen fürs neue Jahr zu finden ist. Ich möchte, zumindest Zuhause, wieder mit dem Training für Agility und auch für Ausstellungen starten. In den letzten Wochen blieb einfach keine Zeit für alles, was „extra“ war. Die Zeit möchte ich mir dieses Jahr wieder vermehrt nehmen. Nicht nur, weil es „sein muss“, sondern weil es mir auch so viel Spaß macht. Da wir ein paar Basic-Hürden Zuhause haben, können wir sie easy im Garten aufstellen und dann langsam wieder loslegen. Ich wäre auch gerne wieder zur Hundeschule gegangen – gerade mit Darida hat das immer super viel Spaß gemacht, weil sie so schön auf mich fixiert ist – aber das ist mehr als unrealistisch. Gerade so feste Terminpunkte, die einfach total unflexibel sind, passen aktuell leider eher weniger in meinen Alltag.

Wenn sich die pandemische Lage ein wenig verbessert, oder ich zumindest die Angst loswerde, dass sich mein Kind mit diesem bescheidenen Virus ansteckt und einen schweren Verlauf mitnimmt, würde ich auch gerne wieder Ausstellungen besuchen. Darida fehlt nur noch eine einzige Anwartschaft, die wir aufgrund meiner Schwangerschaft nicht mehr sammeln konnten. Hazel war noch nie auf einer Ausstellung, obwohl es anders geplant war. Aber mal ganz ehrlich: Ob ich diesen verrückten Springfloh dazu bekomme, im Ring still zu halten? Die Ulknudel wird mir da ganz sicher einen Strich durch die Rechnung machen…

Zurück zur Fotografie

Da möchte ich zehn Ausrufezeichen dahinter klemmen. Die Fotografie fehlt mir total. Ich möchte nicht einfach nur mal eben einen Schnappschuss machen, sondern mir wieder Ideen für Bilder überlegen und mich richtig rein hängen. Ich möchte die Bilder wieder aufwendiger bearbeiten und endlich wieder zufrieden mit den Ergebnissen sein. Mir fehlt dieses Hobby einfach so sehr.

Den fleißigen Leser*innen, die mir auch auf social media (insbesondere Instagram) folgen, ist bestimmt schon aufgefallen, dass leider kaum noch Fotos von den Mädchen gepostet werden. Falls sich doch mal ein Foto in den Feed verirrt, ist es meilenweit von meinem ursprünglichen Standard entfernt. Das macht mich richtig traurig. Deshalb gehört die Fotografie unbedingt wieder in meine Vorsätze!

Solche Bilder finde ich viel schöner, als einfache Schnappschüsse

Wiederbelebung – Blog & Social Media

Bei beiden Patienten spüre ich noch einen Puls und der Hirntod wurde auch noch nicht festgestellt. Ergo: es besteht noch Hoffnung! Und diese möchte ich gerne nutzen und in kreative Energie umwandeln. Mir fehlt das Schreiben und der Austausch mit euch total. Gerade wenn es Zuhause drunter und drüber geht und die Uni mich mal wieder voll im Griff hat, spüre ich die Sehnsucht nach dem Kreativsein so sehr an mir ziehen. Diesem Ziehen möchte ich jetzt endlich wieder nachgeben.

Back to Bücherwurm

Niemand möchte meinen Stapel ungelesener Bücher („SUB“) sehen, der sich mittlerweile in ein halbes Bücherregal verwandelt hat. Ständig entdecke ich Neuerscheinungen, die ich so gern lesen würde. Dann kaufe ich sie und sie verstauben ungelesen im Regal. Das ist nicht nur frustrierend, sondern macht mich auch unglücklich. Ich liebe es, in meiner Freizeit zu lesen und in andere Welten abzutauchen. Das entspannt mich nicht nur, sondern hilft mir, aus dem meist stressigen Alltag auszubrechen. Deshalb soll 2022 das Jahr werden, in dem ich wieder mehr lese und meinen SUB endlich minimiere – vorausgesetzt, es kommen nicht wieder zu viele neue Bücher hinzu. Man weiß ja nie und ich garantiere für nichts!

Mehr Me-Time

Falls es euch bisher nicht aufgefallen ist: 2022 steht vor allem unter dem Punkt „Mehr Me-Time“ bzw. mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Die Zeit rast wie verrückt und das spüre ich aktuell deutlicher denn je. In ein paar Wochen wird mein Sohn bereits zwei Jahre alt. Das Baby ist völlig verschwunden und ich frage mich, wo es geblieben ist. Wo ist die Zeit geblieben? Wann ist das passiert? Und: Habe ich die Zeit wirklich richtig genossen? Habe ich sie voll ausgekostet? Es fühlt sich leider nicht so an. Darüber hinaus fällt mir auf, dass ich zunehmend gestresst bin, weil ich mir nicht erlaube, regelmäßig Zeit für mich einzubauen.

Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, sehe ich vor allem die To-Do’s, die ich abgearbeitet habe. Dann sehe ich meine Deadlines, meine Ziele und vor allem einen Berg an Uni- und Hausrenovierungskram. Ja, das musste und muss auch immer noch sein. Immerhin stehen mir noch dreieinhalb Semester vom Master bevor und auch Zuhause sind wir noch nicht ganz fertig – ganz davon abgesehen, dass uns sowieso immer neue Dinge ein- und auffallen, die wir gern in Angriff nehmen würden. Aber darauf kommt es in ein paar Jahren nicht mehr an. Ich möchte nicht auf diese wundervolle, aufregende Zeit zurückblicken und mich fragen, ob ich vergessen habe, das Leben zu genießen. Denn, ganz ehrlich, genau so fühlt es sich an. Ein bisschen wie eingeschlafene Füße. Und das macht absolut keinen Spaß. Das ist glaube ich der Vorsatz, der mir von allen Vorsätzen für 2022 am schwersten fallen wird. Ich bin nicht so gut darin, mir eine Pause zu gönnen. Aber genau die sind so wichtig.

So, das sind meine Vorsätze für dieses neue, frische Jahr, das sich so sehr nach Neuanfang anfühlt. Ich bin gespannt, was ich tatsächlich umsetzen kann und wofür es ein weiteres Jahr brauchen wird. Wie ist es bei dir, hast du Vorsätze? Welche sind es?

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit AGILA.

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